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Die Rheinlogik GmbH bietet eine Software an, die Managementprozesse in kleinen und mittleren Unternehmen auf einfache Weise unterstützt. Eine Art Mini-SAP. Weil sie so einfach funktioniert, soll sie einen Namenszusatz erhalten, der diese Eigenschaft auf den Punkt bringt. Wir geben ihr die Bezeichnung „Komfortsoftware”. Und die hat gute Chancen, sich durchzusetzen.
Die Bonner Rheinlogik GmbH entwickelt und vermarktet komfortable Businesssoftware für kleine und mittlere Unternehmen.
Wir verkneifen es uns, mit Pixeln zu gestalten: zu oft, zu verwechselbar, zu gewöhnlich. Deshalb wählen wir eine Abfolge von parallel angeordneten Strichen, die ebenfalls digital anmutet, und formen aus der Strichfolge eine Schrift. Das Strichmuster dient auch als Raster zur Verfremdung von Fotografien und führt so zu einer eigenständigen Bildsprache.
Die verfremdeten Bilder und die Strich-Schrift geben Fotomotive und Buchstaben nur verschwommen wieder. Vor diesem Hintergrund sorgt der markante Schriftzug der Rheinlogik GmbH für Klarheit. Das ist die Botschaft … und ein schönes Beispiel für das Gestalten mit Unschärfe.
Ströer ist der größte deutsche Anbieter von Außenwerbung und Stadtmöbeln. Alles dreht sich um die (Werbe-)Fläche. Deshalb benutzen wir für das Corporate Design die Fläche als Gestaltungsprinzip und markantes Zeichen.
Der Auftrag umfasst alles, was sich gestalten lässt. Von der Logoüberarbeitung bis zum Orientierungssystem, vom Broschürenkonzept bis zum Formularsystem, von der Plakat- und Anzeigenwerbung bis zum Werbemittel. Wir bauen an der Markenarchitektur, entwickeln Medien für die interne Kommunikation und den Vertrieb und unterstützen das Designmanagement.
In sehr enger Zusammenarbeit mit der Unternehmenskommunikation entstehen preisgekrönte Entwürfe, die das Markenimage aufs Schönste beeinflussen.
„Ob Showroom oder Promotionstand, ob Event oder mobile Messe. Go Public! baut Kommunikation, die ins Auge sticht.“
Passend zur Positionierung der Go Public! Eventmedia GmbH setzen wir auf eine lebendige Bildsprache, zeigen Menschen in Bewegung an zentralen urbanen Orten. Auf den Fotos und an vielen anderen Stellen platzieren wir das Ausrufezeichen aus dem Firmennamen und nutzen es als Platzhalter für die Kommunikationsprodukte der Go Public! Eventmedien GmbH.
Das Ziel weist den Weg. Wir nutzen Band 1 des vierbändigen Ströer-CD-Manuals, um fertig gestellte Ströer-Medien zu zeigen. Erst in Band 2 bis 4 folgen die Gestaltungsregeln. Denn der Geist des Ganzen offenbart sich nicht im Seitenraster oder Zeilenabstand, sondern allein beim Anblick vollendeter Gestaltung.
Das Manual dürfte eines der ersten Ströer-Medien sein, die ein Kommunikationsdesigner als Auftragnehmer von Ströer zu sehen bekommt. Deshalb legen wir besonderen Wert darauf, das Manual nicht nur im Sinne des Ströer-CD, sondern auch inspirierend zu gestalten.
Design ist für den Außenwerber und Stadtmöblierer Ströer ein Erfolgsfaktor. Auch der Geschäftsbericht soll das Design-Profil schärfen.
Wir lassen uns im Bericht 2002 fürs Ströer-Logo eine Sonderbehandlung einfallen. Wir zerschneiden das Logo wie die Einzelplakate einer 18/1-Großfläche. Die Logofragmente zeigen wir stark vergrößert, so dass sie wie Detailfotos eines Designobjekts wirken. Wir recherchieren und platzieren Zitate zur Rolle des Designs in Architektur, Produktgestaltung und Kommunikation. Wir verwenden Porträt- und Produktfotografien, in denen die Formen der gebauten Umwelt eine herausragende Rolle spielen.
Die Gestaltung, das Farbkonzept und das typografische Tuning gefällt nicht nur dem Kunden, sondern auch der Jury des Type Directors Club, New York, und des österreichischen Joseph-Binder-Designwettbewerbs.
Im Geschäftsbericht 2006 des Außenwerbers Ströer Out-of-Home Media AG sollen vor allem dessen designpreisgekrönten Stadtmöbelentwürfe abgebildet werden. Gewünscht ist einerseits eine klare Entwurfsästhetik, andererseits die Einbettung in einen neutralen urbanen Kontext.
Wir treiben die Imagination der innenstädtischen Zukunft auf die Spitze und durchziehen den Geschäftsbericht mit Menschen und städtischen Szenerien, aber in Form von Outlinedarstellungen. Damit bieten wir genügend Projektionsfläche für all diejenigen, die sich ihre stadtmöblierte Zukunft selbst ausmalen möchten.
Wir haben eine Regel für das Texten von Geschäftsberichten: Fließtexte müssen durch kompetenten Inhalt wirken und Überschriften durch Poesie. Deshalb zählt im Fließtext jeder Satz und in der Headline jedes Wort.
Das Geheimnis guter Texte ist damit zwar noch lange nicht gelüftet. Denn ein einfaches Rezept für das Schreiben gibt es nicht. Sachverstand, Klarheit, Stilsicherheit und Ideenreichtum gehören aber unverzichtbar dazu.
Ströer erarbeitet sich in einem komplexen Prozess ein Leitbild. Wie fast alle um Konsens bemühten Texte verströmt auch das Leitbild eine nahezu unvermeidliche Langeweile. Unser Auftrag klingt simpel: Macht es verständlich und ansprechend.
Unsere Idee: Wir erklären, warum eine Vision nichts für Spinner, eine Mission nichts für Astronauten und ein Wert nichts für Spekulanten ist. Wir zeigen, auf welche Weise das Leitbild auf den beruflichen Alltag und nicht ins Blaue zielt. Den Inhalt packen wir in einen leicht verständlichen, persönlich gehaltenen Sprachstil und durchsetzen den Text mit freundlichen Aufforderungen.
Beim Druckschriftenwettbewerb Berliner Type erhalten wir für den Text der Leitbildbroschüre eine Auszeichnung. Eine von nur dreien, die 2006 vergeben werden.
Beim Außenwerber Ströer Out-of-Home Media AG liegt es auf der Hand, mit übergroßen Abbildungen zu arbeiten.
Wir erlauben uns gemeinsam mit dem Kunden den Spaß, auf diese Weise ein Preisausschreiben zu gestalten: Auf der Titelseite der Ströer-Mitarbeiterzeitung bilden wir einen Ausschnitt aus einem aktuellen Großflächenplakat in Originalgröße ab und fragen, um welches Motiv es sich handelt. Derartig vergrößert springt das Motiv den Betrachter an und macht ihn neugierig.
So ersetzt das überlebensgroße Motiv in Verbindung mit einem Preisausschreiben den Aufmacher auf der Titelseite.
Ströer baut sich eine neue Unternehmenszentrale und will, dass seine Besucher sich im Gebäude gut zurechtfinden.
Wir entwerfen ein Leitsystem für die Ziel- und Orientierungsbeschriftung, passen die gleichfalls erforderlichen Sichtschutzbeklebungen und das Orientierungssystem aneinander an und legen die Positionen fest, an denen alles zu hängen und zu kleben hat. Die Zielbeschriftungen an den Räumen lassen sich vom Kunden eigenständig aktualisieren.
Der Stolz des Unternehmens Ströer: Alle Produkte in drei dicken Ordnern. Das ideale Vertriebsinstrument für alle Key-Accounter, die beim Kunden etwas in der Hand halten möchten.
Für die Gestaltung liegt die Herausforderung vor allem darin, eine Produktsystematik übersichtlich abzubilden oder sogar neu zu schaffen. Das klingt gestalterisch unspektakulär, setzt aber eine komplexe Ordnungsarbeit in enger Abstimmung mit dem Kunden voraus. Wenn es gut klappt, dann ist der Kunde hinterher äußerst froh, über die Gestaltung zu einer neuen Systematisierung gefunden zu haben. Was die wenigsten der Gestaltung zutrauen – und ihr auch nicht ansehen. Sehen Sie?
Ströer baut sich eine neue Unternehmenszentrale. Die Mitarbeiter wünschen sich für ihre gläsernen Büros einen besseren Blickschutz.
Wir entwerfen eine Glasbeklebung im Ströer-Design. Corporate Design und Architektur verschmelzen zu einem neuen Raumeindruck.
Workbooks, Bücher mit unbeschriebenen Seiten, sind Schatztruhen, sobald sie beschrieben werden. Manche sind es schon vorher. Ströer beauftragt die Gestaltung eines Workbooks als Weihnachtsgabe. Wir liefern ein Arbeitsbuch, in das viele vor Ehrfurcht nicht hineinzuschreiben wagen. Wir hätten aber nichts dagegen. Denn kaum ein anderes Medium fordert so eindringlich dazu auf, benutzt zu werden. Das Workbook selbst empfiehlt „Links oben“ auf den blanken Flächen einzusteigen und dann nach Gusto zu schreiben, skizzieren, zerschneiden, zerknittern oder zu bekleben. Alles ist möglich, je nachdem, was für ein Flächennutzungstyp man ist. Red dot design awarded.
Workbooks, dicke Notizbücher, sind hochwertige Werbeartikel. Genau so ein Exemplar will der Ströer-Konzern zu Weihnachten verschenken. Doch vor der Schenkung kommt die Arbeit.
Gestalterin und Texter stecken ihre Köpfe zusammen und brüten und brüten. Die Zusammenarbeit würdigt das Designzentrum NRW mit einem Red Dot Design Award.
DIESSEITS formt Identitäten, gestaltet Medien und schreibt Texte. Für Kultur, Wirtschaft und Organisationen. DIESSEITS gießt Ideen zu Formen, bannt Atmosphären in Farben, nutzt die Kraft der Bilder und die Wucht der Worte. DIESSEITS? Nicht abseits.
Norbert Herwig |
Anke von Bremen GbR
Wissmannstraße 15
40219 Düsseldorf
kontakt@diesseits.com
+49 (0)211 . 137 27.90 T .91 F
Kommunikationsdesignerin
Professorin (stv.) für Kommunikationsdesign an der Folkwang Universität der Künste, Essen
Philosophie, Germanistik, Sprachwissenschaft
Texter und Berater
Design entsteht nicht im Handumdrehen, aus dem Bauch heraus oder durch Zufall, sondern durch intensives Kennenlernen des Kunden und tiefgehendes Verständnis der gestellten Aufgabe, durch wiederholtes Ent- und Verwerfen und durch systematisches Ausarbeiten und Anwenden.
Wir verlangen von unseren Entwürfen, dass Sie über alle Umsetzungen hinweg eine Idee transportieren. Die Form ist für uns das Mittel, der Ausdruck hingegen der Zweck unserer Arbeit.
Wir arbeiten konzeptionell. Das, was wir tun, können wir begründen.
Worte und Texte scheinen allein dazu zu dienen, Inhalte zu vermitteln. Doch sie sind immer auch und manchmal sogar alleiniges Ausdrucksmittel. Wir verwenden sie als Gestaltungselemente, gleichberechtigt neben Grafik, Fotografie, Film, Illustration …
Texten heißt etwas verständlich zu machen, auf den Punkt zu bringen, Geschichten zu erzählen, zu verblüffen, zu unterhalten, vor allem aber die Menschen mitzunehmen.
Die Menschen beurteilen selbst Gegenstände oder abstrakte Dinge nach menschlichen Kriterien. Deshalb kann man bei Organisationen von einer Persönlichkeit sprechen, mit der sich Menschen identifizieren oder anfreunden können.
Corporate Design ist medialer Ausdruck der Persönlichkeit einer Organisation. Es orientiert sich an dem Wollen und Können, den Werten und Ideen der Menschen, die in dieser Organisation arbeiten.
Corporate Design ist auslegungsoffen. Wer mit einer Organisation bestimmte Erfahrungen gemacht hat, wird sie und ihre Artefakte im Lichte dieser Erfahrungen sehen. Corporate Design ist eine Projektionsfläche für die Vorstellungen, die sich die Menschen von einer Organisation machen.
Corporate Design ist immer total: Alle gestaltbaren visuellen Elemente einer Organisation – vom Logo bis zur Architektur – müssen zueinander passen. Aber Corporate Design in jeder Situation und bis ins hinterletzte Detail zu befolgen, kann des Guten zu viel sein. Auch wir legen uns nicht im Businessanzug schlafen.
Ein Logo allein ist wirkungslos wie der Geist in der Flasche. Wer ihn herauslassen will, muss das Corporate Design durch kongeniale gestalterische Umsetzungen zur Entfaltung bringen.
Corporate Design ist Corporate Expression. Es geht darum, eine spezifische Ausdrucksweise zu entwickeln. Sie beginnt in der Praxis häufig mit typografischen Werken, aber Ausdrucksdimensionen wie Sprache, Architektur oder Klang gehören auch dazu.
Weil sich Organisationen, Technologien und Wahrnehmungsgewohnheiten ändern können, sind nicht alle Anwendungsfälle vorhersehbar. Deshalb muss ein Corporate Design dynamisch sein. Ein dynamisches Corporate Design besteht zwar aus einem unveränderlichem Gestaltungsprinzip und den dazugehörigen Basiselementen, ist aber in seinen Umsetzungen variabel.
Ein Corporate-Design-Manual ist das grafische Manifest eines guten Gedankens, niemals aber ein Vorlagenbuch für gute Gestaltung. Gestalten können nur Menschen, nicht aber Manuals.
Ein Corporate Design ist eine Partitur. Damit sie zu Musik wird, muss das Management sie orchestrieren: mit gedruckten oder digitalen Medien oder mit gestalteten Räumen.
Wie erfolgreich ein Corporate Design umgesetzt wird, hängt nicht nur von der Güte des Corporate Designs, sondern auch vom Stellenwert ab, den ihm das Management und die Mitarbeiter zubilligen.
Norbert Herwig |
Anke von Bremen GbR
Christian Quinders,
Anke von Bremen
Christian Quinders
Norbert Herwig
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