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ARBEITEN

Internationaler Museumstag Schweiz

Corporate Design

Internationaler Museumstag Schweiz
2010

Der Museumstag soll auffälliger und attraktiver dargestellt werden. So will es der Schweizer Museumsbund, der den Museumstag alljährlich im Frühjahr ausrichtet.

Weil der Museumstag seinen Besuchern eine heitere Auseinandersetzung mit sich und der Welt bietet, entwickeln wir ein gleichfalls heiteres Zeichen, das an einen Luftballon, einen Wassertropfen oder an eine Sprechblase erinnert.

Das Erscheinungsbild baut auf diesem Zeichen auf. Es dient als Bildbestandteil des Signets, entfaltet aber seine größte Wirkung als Gestaltungselement, mit dem beliebig gespielt werden darf. Einzig Farbe und Form sind vorgegeben.

Auf diese Weise bleibt das Erscheinungsbild flexibel und lässt sich Jahr für Jahr an das jeweilige Motto des Museumstages anpassen. Von den teilnehmenden Museen kann es nach Belieben genutzt werden. Als Klebepunkt auf eigenen Programmankündigungen, als nächtliche Lichtprojektion auf die Museumsmauern, als Kinowerbespot oder in Form von tausend gelben Luftballons.

Corporate Design / Textelement

Internationaler Museumstag Schweiz
2010

Das neue Erscheinungsbild für den Museumstag des Schweizer Museumsbunds ist ein offenes System, das Jahr für Jahr an das jeweils neue Motto des Museumstags angepasst werden kann.

2010 heißt das Motto „Treffpunkt Museum“. Weil sich auf so einem Museumstag viel (an)treffen lässt, aber die meisten Menschen keine Vorstellung davon haben, helfen wir der Vorstellung auf die Sprünge: Schlipsträger treffen Kaffeetanten, Aargauerinnen treffen Römer, Erinnerungen treffen auf die Gegenwart, ein Tag trifft aufs Museum und so manchen Ticketverkäufer trifft der Schlag.

Dies alles schreiben wir in die museumsstag-typischen leuchtend gelben Luftballonsprechblasenwassertropfen hinein und erzählen damit lauter kleine Geschichten, für die sich die Menschen interessieren.

BÜRO

DIESSEITS formt Identitäten, gestaltet Medien und schreibt Texte. Für Kultur, Wirtschaft und Organisationen. DIESSEITS gießt Ideen zu Formen, bannt Atmosphären in Farben, nutzt die Kraft der Bilder und die Wucht der Worte. DIESSEITS? Nicht abseits.

DIESSEITS Kommunikationsdesign

Norbert Herwig |
Anke von Bremen GbR
Wissmannstraße 15
40219 Düsseldorf

kontakt@diesseits.com
+49 (0)211 . 137 27.90 T .91 F

Team

Prof. (stv.) Dipl.-Des. Anke von Bremen

Kommunikationsdesignerin
Professorin (stv.) für Kommunikationsdesign an der Folkwang Universität der Künste, Essen

Norbert Herwig M. A.

Philosophie, Germanistik, Sprachwissenschaft
Texter und Berater

Wie wir gestalten

Design entsteht nicht im Handumdrehen, aus dem Bauch heraus oder durch Zufall, sondern durch intensives Kennenlernen des Kunden und tiefgehendes Verständnis der gestellten Aufgabe, durch wiederholtes Ent- und Verwerfen und durch systematisches Ausarbeiten und Anwenden.

Wir verlangen von unseren Entwürfen, dass Sie über alle Umsetzungen hinweg eine Idee transportieren. Die Form ist für uns das Mittel, der Ausdruck hingegen der Zweck unserer Arbeit.

Wir arbeiten konzeptionell. Das, was wir tun, können wir begründen.

Wie wir texten

Worte und Texte scheinen allein dazu zu dienen, Inhalte zu vermitteln. Doch sie sind immer auch und manchmal sogar alleiniges Ausdrucksmittel. Wir verwenden sie als Gestaltungselemente, gleichberechtigt neben Grafik, Fotografie, Film, Illustration …

Texten heißt etwas verständlich zu machen, auf den Punkt zu bringen, Geschichten zu erzählen, zu verblüffen, zu unterhalten, vor allem aber die Menschen mitzunehmen.

Wie Corporate Identity und Corporate Design zusammenhängen

Die Menschen beurteilen selbst Gegenstände oder abstrakte Dinge nach menschlichen Kriterien. Deshalb kann man bei Organisationen von einer Persönlichkeit sprechen, mit der sich Menschen identifizieren oder anfreunden können.

Corporate Design ist medialer Ausdruck der Persönlichkeit einer Organisation. Es orientiert sich an dem Wollen und Können, den Werten und Ideen der Menschen, die in dieser Organisation arbeiten.

Corporate Design ist auslegungsoffen. Wer mit einer Organisation bestimmte Erfahrungen gemacht hat, wird sie und ihre Artefakte im Lichte dieser Erfahrungen sehen. Corporate Design ist eine Projektionsfläche für die Vorstellungen, die sich die Menschen von einer Organisation machen.

Wie Corporate Design funktioniert

Corporate Design ist immer total: Alle gestaltbaren visuellen Elemente einer Organisation – vom Logo bis zur Architektur – müssen zueinander passen. Aber Corporate Design in jeder Situation und bis ins hinterletzte Detail zu befolgen, kann des Guten zu viel sein. Auch wir legen uns nicht im Businessanzug schlafen.

Ein Logo allein ist wirkungslos wie der Geist in der Flasche. Wer ihn herauslassen will, muss das Corporate Design durch kongeniale gestalterische Umsetzungen zur Entfaltung bringen.

Corporate Design ist Corporate Expression. Es geht darum, eine spezifische Ausdrucksweise zu entwickeln. Sie beginnt in der Praxis häufig mit typografischen Werken, aber Ausdrucksdimensionen wie Sprache, Architektur oder Klang gehören auch dazu.

Weil sich Organisationen, Technologien und Wahrnehmungsgewohnheiten ändern können, sind nicht alle Anwendungsfälle vorhersehbar. Deshalb muss ein Corporate Design dynamisch sein. Ein dynamisches Corporate Design besteht zwar aus einem unveränderlichem Gestaltungsprinzip und den dazugehörigen Basiselementen, ist aber in seinen Umsetzungen variabel.

Ein Corporate-Design-Manual ist das grafische Manifest eines guten Gedankens, niemals aber ein Vorlagenbuch für gute Gestaltung. Gestalten können nur Menschen, nicht aber Manuals.

Ein Corporate Design ist eine Partitur. Damit sie zu Musik wird, muss das Management sie orchestrieren: mit gedruckten oder digitalen Medien oder mit gestalteten Räumen.

Wie erfolgreich ein Corporate Design umgesetzt wird, hängt nicht nur von der Güte des Corporate Designs, sondern auch vom Stellenwert ab, den ihm das Management und die Mitarbeiter zubilligen.

Impressum

DIESSEITS Kommunikationsdesign

Norbert Herwig |
Anke von Bremen GbR

Gestaltung

Christian Quinders,
Anke von Bremen

Umsetzung

Christian Quinders

Text

Norbert Herwig